HOFFNUNG IM HERBSTSONNENSCHEIN

 

Als das Laub dem Herbstsonnenschein ade sagte,
da sagtest du ade
zu der Stille der Dunkelheit.
Als jedermann dich glücklich wähnte,
da fingst du an zu weinen.
Aber,
haben wir nicht alle geweint,
da wir die Bitternis der Wirklichkeit
zum ersten Mal schmeckten,
Das erste Mal?
Und hatten wir nicht zahllose Hoffungen,
da wir enttäuscht wurden,
das erste Mal?
Meine liebe Freundin,
mögest du doch ade sagen können,
den guten und bösen Dingen
und dich fühlen,
als seist du neu geboren
im Herbstsonnenschein.

G G Gench
Übersetzung von Lydia Landfermann